Wertschöpfungs-Bonus 2027: Was 15 Prozent für EU-Wärmepumpen wirklich bringen

Stand: 25. August 2026, geprüft nach der BEG-Reform vom 21.07.2026 am Richtlinientext vom 17.07.2026

Weißes Wärmepumpen-Außengerät auf einer Palette in einer hellen Fertigungshalle, im Hintergrund unscharf die Montagelinie
KI-generiertes Symbolbild

Ab dem ersten Quartal 2027 sinkt die Grundförderung für Wärmepumpen von 30 auf 15 Prozent. Wer dann ein Gerät mit Ursprung in der Europäischen Union einbaut, bekommt 15 Prozentpunkte über den neuen Wertschöpfungs-Bonus zurück. Das klingt nach einem Nullsummenspiel, ist aber keines: Für ein Einfamilienhaus mit Gasheizungstausch und einem Haushaltseinkommen über 50.000 Euro sind es 2026 noch 12.880 Euro Zuschuss, ab Februar 2027 mit EU-Gerät 11.445 Euro und ohne EU-Gerät nur 7.357,50 Euro. Der Bonus entscheidet also über gut 4.000 Euro, und trotzdem fahren die meisten Bauherren besser, wenn sie nicht auf ihn warten. Warum das so ist, welche Frage bis heute unbeantwortet ist und wo die gängigen Hersteller tatsächlich fertigen, rechnet dieser Ratgeber durch.

Was im Richtlinientext wirklich steht

Der Wertschöpfungs-Bonus ist keine Ankündigung und kein Eckpunktepapier mehr, er steht seit dem 21. Juli 2026 im geltenden Recht. Die Förderrichtlinie BEG Einzelmaßnahmen vom 17. Juli 2026 regelt ihn in Nummer 8.4.6 in genau zwei Sätzen: Für Maßnahmen nach Nummer 5.3 Buchstabe c, also für elektrisch angetriebene Wärmepumpen, wird ab Quartal 1 2027 zusätzlich ein Bonus von 15 Prozentpunkten gewährt, wenn die geförderte Wärmepumpe ihren Ursprung in der Union hat. Näheres regelt das Infoblatt zu den förderfähigen Maßnahmen und Leistungen.

Die Gegenbewegung dazu steht in Nummer 8.4.1 Buchstabe c: Der Fördersatz für Heizungstechnik beträgt 30 Prozent, abweichend davon ab Quartal 1 2027 für Wärmepumpen nur noch 15 Prozent. Beides greift zum selben Zeitpunkt. Für ein Gerät mit EU-Ursprung ändert sich an der Grundförderung damit rechnerisch nichts, für alle anderen halbiert sie sich.

Zwei Dinge sagt die Richtlinie ausdrücklich nicht. Sie nennt keinen Kalendertag, sondern nur "ab Quartal 1 2027", was nach dem üblichen Verständnis den 1. Januar 2027 meint. Und sie definiert nicht, was Ursprung in der Union bedeutet. Diese Frage schiebt sie an das Infoblatt weiter, und genau da beginnt das Problem.

Die offene Flanke: Niemand kann heute prüfen, welches Gerät den Bonus bekommt

Das Infoblatt zu den förderfähigen Maßnahmen und Leistungen liegt derzeit in der Version 10.1 mit Stand 07/2026 vor. Es enthält den Begriff Ursprung an keiner einzigen Stelle. Das Dokument weist im Vorspann selbst darauf hin, dass mit dieser Version zunächst ausschließlich die Definition des Worst Performing Building angepasst wurde und die übrigen Regelungen derzeit umfassend überarbeitet werden. Eine vollständig aktualisierte Fassung sei in Kürze zu erwarten. Stand heute gibt es also die Rechtsfolge, aber nicht die Voraussetzung.

Auch sonst existiert kein Werkzeug, mit dem Sie den EU-Ursprung eines Geräts nachschlagen könnten. Die Wärmeerzeuger-Liste des BAFA führt technische Daten und Effizienznachweise, ein Feld für Herkunft oder Produktionsort gibt es dort nicht. Das Qualitätslabel des europäischen Wärmepumpenverbands EHPA und das Heat Pump Keymark zertifizieren Leistung und Qualität nach den einschlägigen Normen, nicht die geografische Herkunft. Der Bundesverband Wärmepumpe führt keine öffentliche Ursprungsliste. Ein verbindliches EU-Herkunftslabel für Wärmepumpen gibt es nicht.

Was der Begriff juristisch bedeutet, lässt sich immerhin einordnen. Ursprung in der Union ist ein Fachbegriff aus dem Zollrecht. Der Unionszollkodex, Verordnung (EU) Nr. 952/2013, bestimmt in Artikel 60 Absatz 2 für Waren, an deren Herstellung mehr als ein Land beteiligt ist: Sie gelten als Ursprungswaren des Landes, in dem sie der letzten wesentlichen, wirtschaftlich gerechtfertigten Be- oder Verarbeitung unterzogen wurden, die in einem dazu eingerichteten Unternehmen vorgenommen wurde und zur Herstellung eines neuen Erzeugnisses geführt hat oder eine bedeutende Herstellungsstufe darstellt. Es käme danach also auf die letzte wesentliche Fertigungsstufe an, nicht auf die Herkunft jedes einzelnen Bauteils. Wichtig: Die BEG-Richtlinie verweist nicht ausdrücklich auf den Zollkodex. Das ist eine naheliegende Auslegung des verwendeten Begriffs, keine amtliche Festlegung. Bis das Infoblatt erscheint, sollten Sie kein Angebot und keinen Kaufvertrag auf diese Auslegung stützen.

Die Rechnung: Was Ihre Förderung 2026, 2027 und 2028 wert ist

Der Wertschöpfungs-Bonus ist nur einer von mehreren Hebeln, die sich gleichzeitig bewegen. Der Klimageschwindigkeits-Bonus für den Tausch einer alten fossilen Heizung sinkt nach Nummer 8.4.4 gestaffelt von 16 auf 12, dann 8, dann 4 Prozentpunkte und entfällt ab dem 1. August 2028 ganz. Und die Höchstgrenze der förderfähigen Ausgaben für die erste Wohneinheit sinkt nach Nummer 8.3.1 ab dem 1. Februar 2027 halbjährlich um 750 Euro, von 28.000 Euro bis auf 22.000 Euro im August 2030. Der Prozentsatz wird also kleiner, und die Summe, auf die er sich bezieht, ebenfalls.

Das folgende Beispiel rechnet einen typischen Fall durch: selbstnutzender Eigentümer, Einfamilienhaus mit einer Wohneinheit, Austausch einer 25 Jahre alten Gasheizung, damit ist der Klimageschwindigkeits-Bonus erfüllt. Die Investition liegt bei rund 30.000 Euro und damit über der Höchstgrenze, gerechnet wird deshalb mit der jeweils geltenden Höchstgrenze. Das Haushaltseinkommen liegt über 50.000 Euro, es gibt also keinen Einkommens-Bonus, und es gilt der Deckel von 70 Prozent.

Antrag im ZeitraumFörderfähig max.Nicht-EU-GerätEU-Gerät mit Bonus
21.07.2026 bis 31.12.202628.000 Euro46 Prozent, 12.880 Euro (Bonus gibt es noch nicht)
01.01.2027 bis 31.01.202728.000 Euro31 Prozent, 8.680 Euro46 Prozent, 12.880 Euro
01.02.2027 bis 31.07.202727.250 Euro27 Prozent, 7.357,50 Euro42 Prozent, 11.445 Euro
01.08.2027 bis 31.01.202826.500 Euro23 Prozent, 6.095 Euro38 Prozent, 10.070 Euro
01.02.2028 bis 31.07.202825.750 Euro19 Prozent, 4.892,50 Euro34 Prozent, 8.755 Euro
ab 01.08.202825.000 Euro15 Prozent, 3.750 Euro30 Prozent, 7.500 Euro

Zwei Zahlen springen aus dieser Tabelle heraus. Die erste: Ab August 2028, wenn der Klimageschwindigkeits-Bonus weg ist, verdoppelt der Wertschöpfungs-Bonus die Förderung schlicht. 15 Prozent gegen 30 Prozent, 3.750 Euro gegen 7.500 Euro. Wer erst 2029 baut, für den ist die Herkunft des Geräts die mit Abstand wichtigste Förderfrage überhaupt.

Die zweite: Der Januar 2027 ist ein Fenster, das leicht zu übersehen ist. In diesem einen Monat gilt der Wertschöpfungs-Bonus bereits, der Klimageschwindigkeits-Bonus steht aber noch bei 16 Prozentpunkten und die Höchstgrenze noch bei 28.000 Euro. Ein EU-Gerät kommt damit auf exakt dieselben 12.880 Euro wie 2026. Für ein Gerät ohne EU-Ursprung ist derselbe Monat dagegen der schlechteste Zeitpunkt seit Jahren, denn dort fehlen 4.200 Euro gegenüber Dezember.

Warum der Bonus bei kleinem Einkommen weniger einbringt

Alle Boni zusammen sind gedeckelt. Nach Nummer 8.4.1 gilt eine Obergrenze von 80 Prozent bei einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen bis 30.000 Euro, mit Familienzuschlag bis 40.000 Euro, und von 70 Prozent darüber. Wer den vollen Einkommens-Bonus von 40 Prozentpunkten bekommt, stößt mit dem Wertschöpfungs-Bonus deshalb an die Decke, bevor er ihn ganz nutzen kann.

Derselbe Fall wie oben, nur mit einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen bis 30.000 Euro: Von Februar bis Juli 2027 kommt das Nicht-EU-Gerät auf 67 Prozent und damit 18.257,50 Euro. Das EU-Gerät käme rechnerisch auf 82 Prozent, wird aber bei 80 Prozent gekappt und landet bei 21.800 Euro. Der Bonus ist hier also nur 13 seiner 15 Prozentpunkte wert, in barem Geld 3.542,50 Euro statt der 4.087,50 Euro, die derselbe Bonus im Beispiel ohne Einkommens-Bonus bringt. Das ist der seltene Fall, in dem eine Förderfrage für Gutverdiener mehr Gewicht hat als für Geringverdiener.

Zum Vergleich der Ausgangswert 2026 in dieser Einkommensgruppe: 86 Prozent rechnerisch, gekappt auf 80 Prozent, also 22.400 Euro. Auch hier gilt: Wer wartet, verliert, selbst mit EU-Gerät.

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Wo die Wärmepumpen tatsächlich gebaut werden

Solange die Definition fehlt, ist der Produktionsstandort der beste verfügbare Anhaltspunkt. Die folgende Übersicht nennt Standorte, die die Hersteller selbst oder ihre Pressemitteilungen öffentlich für die Fertigung von Wärmepumpen benennen. Lesen Sie sie mit drei Vorbehalten: Produktionsstandort ist nicht dasselbe wie Ursprung im Rechtssinn. Viele Hersteller fertigen an mehreren Orten und ordnen einzelne Modelle nicht öffentlich zu. Und Firmensitz sagt nichts über den Fertigungsort, wie die Beispiele unten zeigen.

HerstellerÖffentlich benannte Fertigung von WärmepumpenIn der EU?
VaillantRemscheid und Gelsenkirchen (DE), Nantes (FR), Senica (SK), zusätzlich Belper (UK)überwiegend ja
Bosch, BuderusEibelshausen (DE), Aveiro (PT), Tranås (SE), Dobromierz (PL)ja
Viessmann (Carrier)Legnica (PL) als Hauptwerk, Berlin und Landsberg (DE) für Großgeräteja
Stiebel EltronHolzminden und Höxter (DE), Arvika (SE), Poprad (SK), zusätzlich Tianjin (CN) und Ayutthaya (TH)teilweise
WolfMainburg (DE)ja
alpha innotec, NovelanKasendorf (DE)ja
NIBEMarkaryd (SE)ja
DaikinKsawerów bei Łódź (PL), Brünn (CZ), Ostende (BE), Güglingen (DE)ja
PanasonicPilsen (CZ)ja
OchsnerHaag und Dietach (AT)ja
HovalIstebné (SK) und Vaduz (LI)teilweise
WeishauptSennwald (CH)nein
Mitsubishi ElectricLivingston (UK), Manisa (TR)kein EU-Werk belegt
LGChangwon (KR)kein EU-Werk belegt
SamsungGwangju (KR), zuvor Suzhou (CN)kein EU-Werk belegt

Drei Fälle lohnen einen zweiten Blick. Weishaupt ist ein deutsches Traditionsunternehmen, die Wärmepumpenfertigung liegt aber in Sennwald im Schweizer Kanton St. Gallen, und die Schweiz gehört nicht zur Europäischen Union. Bei Mitsubishi Electric liegen die bekannten Werke in Schottland und in der Türkei, das Vereinigte Königreich ist seit dem Brexit kein EU-Mitglied mehr. Und Hoval fertigt in der Slowakei sowie am Hauptsitz in Liechtenstein, das zum Europäischen Wirtschaftsraum gehört, nicht aber zur EU. Ob solche Standorte am Ende doch erfasst werden, ist offen: Der Bundesverband Wärmepumpe weist für den auf europäischer Ebene diskutierten Industrial Accelerator Act darauf hin, dass ein Unionsursprung dort auch Drittstaaten mit Freihandelsabkommen oder Zollunion einschließen kann. Für die deutsche BEG ist eine solche Erweiterung bisher nirgends geregelt.

Der wichtigste technische Vorbehalt kommt vom europäischen Branchenverband EHPA selbst. Nach seiner Erhebung vom 9. April 2026 werden zwar 80 bis 90 Prozent der in Europa verkauften Monoblock-Geräte und 90 bis 100 Prozent der Innengeräte in Europa montiert, bei den Außengeräten sind es aber nur 40 bis 50 Prozent. Das Außengerät ist bei einer Luft-Wasser- Wärmepumpe die teure Hälfte. Je nachdem, wie das Infoblatt die letzte wesentliche Fertigungsstufe definiert, kann genau daran die Bonusfähigkeit hängen.

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Was das für Ihre Kaufentscheidung heißt

Die ehrliche Antwort fällt anders aus, als der Name des Bonus vermuten lässt: Für die meisten lohnt es sich nicht, auf den Wertschöpfungs-Bonus zu warten. Wer die Voraussetzungen für den Klimageschwindigkeits-Bonus erfüllt, bekommt 2026 mehr Geld als in jedem späteren Zeitraum, mit der einen Ausnahme des Januars 2027 und nur dann, wenn das Gerät den Bonus auch wirklich bekommt. Und ob es das tut, kann Ihnen heute niemand verbindlich zusagen, weil die Definition noch nicht veröffentlicht ist.

Für die Praxis heißt das dreierlei. Wenn Ihre Heizung ohnehin fällig ist, stellen Sie den Antrag 2026 und richten Sie sich nicht nach einem Bonus, dessen Bedingungen nicht feststehen. Wenn Ihr Vorhaben aus baulichen Gründen ohnehin erst 2027 oder später startet, wird die Herkunft des Geräts zu einem echten Preisargument, und Sie sollten den Fertigungsort früh zum Thema im Angebotsgespräch machen. Und wenn Ihnen ein Anbieter heute schriftlich einen Wertschöpfungs-Bonus für ein bestimmtes Modell zusichert, lassen Sie sich zeigen, worauf er sich stützt, denn eine amtliche Grundlage dafür gibt es zum Stand dieses Artikels nicht.

Der Bundesverband Wärmepumpe unterstützt den Bonus im Grundsatz. Geschäftsführer Martin Sabel sagte am 7. Juli 2026: „Hier geht es um den Erhalt von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in Europa." Zugleich kritisiert der Verband die Förderkürzungen insgesamt und warnt, dass sie Verbraucher zurück zu fossilen Heizungen treiben könnten. Beides passt zusammen und beschreibt die Lage gut: Der Bonus ist industriepolitisch gewollt, er gleicht aus Sicht des Käufers aber nur einen Teil dessen aus, was ab 2027 wegfällt.

Häufige Fragen

Ab wann genau gilt der Wertschöpfungs-Bonus? Die Richtlinie sagt "ab Quartal 1 2027", nennt aber keinen Kalendertag. Das erste Quartal beginnt am 1. Januar 2027. Zum selben Zeitpunkt sinkt die Grundförderung für Wärmepumpen von 30 auf 15 Prozent.

Gibt es eine Liste, welche Wärmepumpen den Bonus bekommen? Nein. Weder die KfW noch das BAFA noch der Bundesverband Wärmepumpe führen eine solche Liste, und die Wärmeerzeuger-Liste des BAFA enthält kein Feld für die Herkunft. Die Definition soll im Infoblatt zu den förderfähigen Maßnahmen und Leistungen kommen, das dazu bislang nichts sagt.

Zählt eine in Polen oder Tschechien gebaute Wärmepumpe als EU-Gerät? Polen und Tschechien sind EU-Mitgliedstaaten, insofern spricht nichts dagegen. Verlassen Sie sich aber nicht darauf, bevor die Definition steht: Ob es auf die Endmontage, auf einen Mindestanteil der Wertschöpfung oder auf die Herkunft einzelner Bauteile ankommt, ist noch nicht entschieden.

Ist eine Wärmepumpe aus Großbritannien oder der Schweiz eine EU-Wärmepumpe? Nach dem Wortlaut nicht. Das Vereinigte Königreich ist seit dem Brexit kein EU-Mitglied, die Schweiz war nie eines, und Liechtenstein und Norwegen gehören zwar zum Europäischen Wirtschaftsraum, nicht aber zur Union. Ob die noch ausstehende Definition Drittstaaten mit Freihandelsabkommen einbezieht, ist offen.

Soll ich mit dem Heizungstausch bis 2027 warten, um den Bonus mitzunehmen? In aller Regel nicht. Der Bonus ersetzt nur die halbierte Grundförderung. Gleichzeitig sinkt der Klimageschwindigkeits-Bonus ab Februar 2027 von 16 auf 12 Prozentpunkte, und die Höchstgrenze der förderfähigen Ausgaben fällt um 750 Euro. Unterm Strich bekommen Sie 2026 mehr.

Bekommt mein Gerät den Bonus, wenn ich 2026 kaufe und erst 2027 einbaue? Für die Förderhöhe kommt es auf den Antrag an, nicht auf die Lieferung. Die Richtlinie stellt an mehreren Stellen auf den Antragseingang ab, etwa beim Einkommens-Bonus und beim Familienzuschlag. Da die Übergangsregelung für den Wertschöpfungs-Bonus im Infoblatt noch fehlt, sollten Sie diesen Punkt vor Vertragsunterschrift mit Ihrem Energieeffizienz-Experten klären.

Was ist mit dem Effizienzbonus für Erdwärme? Den gibt es seit der Reform vom 21. Juli 2026 nicht mehr. Mehrere Fachportale führen ihn noch, er ist ersatzlos entfallen. Der Bundesverband Wärmepumpe hat sich dafür ausgesprochen, ihn zumindest für Erdwärme wieder einzuführen, bisher ohne Ergebnis.

Wann Sie den Antrag am besten stellen, rechnet der Ratgeber Förderung sinkt ab 2027 für alle Stufen bis 2030 durch. Die Grundlagen der neuen Fördersätze stehen in Heizungsförderung 2026, und welche Bauform ab 2027 und 2028 überhaupt noch förderfähig ist, klärt Split-Wärmepumpe noch sinnvoll?

Quellen: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Gebäude, Einzelmaßnahmen (BEG EM) vom 17.07.2026, in Kraft seit 21.07.2026, dort Nummer 5.3 Buchstabe c, Nummer 8.3.1 Buchstabe a, Nummer 8.4.1 Buchstabe c, Nummer 8.4.4, Nummer 8.4.5 und Nummer 8.4.6; KfW, Infoblatt zu den förderfähigen Maßnahmen und Leistungen, Sanieren, Version 10.1 (07/2026), am 25.08.2026 auf den Begriff Ursprung geprüft; Verordnung (EU) Nr. 952/2013 (Unionszollkodex), Artikel 59 bis 61; KfW-Pressemitteilung zur Umstellungsphase der BEG-Produkte; Bundesverband Wärmepumpe (BWP), Pressemitteilung vom 07.07.2026 sowie BWP-Blogbeitrag zum EU Industrial Accelerator Act vom 13.03.2026; European Heat Pump Association (EHPA), Pressemitteilung „Europe's heat pumps are mainly made in Europe" vom 09.04.2026. Die Produktionsstandorte stammen aus Pressemitteilungen und Standortseiten der jeweiligen Hersteller; sie geben den öffentlich benannten Fertigungsort wieder und sind keine Aussage darüber, ob ein Gerät die Voraussetzungen des Wertschöpfungs-Bonus erfüllt. Alle Förderbeträge sind Beispielrechnungen für eine Wohneinheit; maßgeblich sind Ihr Antrag und die offiziellen Programmunterlagen der KfW. Alle Angaben ohne Gewähr. Lesen Sie auch: Was kostet eine Wärmepumpe? und Förderung bei über 50.000 Euro Einkommen