KfW-Antrag für die Wärmepumpe 2026: Schritt für Schritt zum Zuschuss
Der Zuschuss für die neue Wärmepumpe kommt nicht automatisch: Sie müssen ihn bei der KfW beantragen, und zwar bevor der Einbau startet. Der Antrag läuft komplett digital über das Kundenportal "Meine KfW" und besteht aus sechs Schritten, von der Bestätigung zum Antrag (BzA) bis zur Auszahlung. Wer die Reihenfolge einhält, bekommt bis zu 22.400 Euro Zuschuss. Wer sie verwechselt, etwa erst einbauen lässt und dann beantragt, verliert die komplette Förderung. Hier ist der ganze Weg, Schritt für Schritt.
Der Weg im Überblick: 6 Schritte zum Zuschuss
So beschreibt die KfW selbst den Ablauf im Merkblatt zum Zuschuss 458. Die Details zu jedem Schritt folgen weiter unten:
| Schritt | Was passiert | Wer macht das |
|---|---|---|
| 1. BzA erstellen lassen | Bestätigung zum Antrag mit Kosten und Technik-Check | Fachbetrieb oder Energieeffizienz-Experte |
| 2. Vertrag abschließen | Liefer- oder Leistungsvertrag mit Förderklausel | Sie und Ihr Fachbetrieb |
| 3. Antrag stellen | Registrierung und Antrag im Portal "Meine KfW" | Sie selbst |
| 4. Vorhaben umsetzen | Einbau der Wärmepumpe nach der Zusage | Ihr Fachbetrieb |
| 5. BnD erstellen lassen | Bestätigung nach Durchführung | Fachbetrieb oder Experte |
| 6. Nachweise einreichen | Identifizierung, Unterlagen hochladen, Auszahlung | Sie selbst |
Antrag 2026 oder 2027? Die Termine, die Geld kosten
Für alle Fördersätze zählt der Tag, an dem Ihr Antrag bei der KfW eingeht. Drei Termine sollten Sie kennen:
- 31. Dezember 2026: Bis dahin gibt es 30 Prozent Grundförderung. Für Anträge ab 2027 sinkt sie bei Wärmepumpen laut Förderrichtlinie auf 15 Prozent. Weitere 15 Prozentpunkte gibt es dann nur für Geräte mit Ursprung in der EU.
- 31. Januar 2027: Bis dahin bleibt der Klimageschwindigkeitsbonus bei 16 Prozent. Danach sinkt er laut Merkblatt alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte, für Anträge ab dem 1. August 2028 entfällt er.
- 1. Februar 2027: Ab dann sinkt auch der Höchstbetrag der förderfähigen Kosten für die erste Wohneinheit, alle sechs Monate um 750 Euro, zuerst von 28.000 auf 27.250 Euro.
Vor dem Antrag müssen BzA und Vertrag vorliegen. Wer noch zu den Konditionen von 2026 beantragen möchte, sollte deshalb etwas Vorlauf für Angebot und BzA einplanen. Alle Stufen bis 2030 mit dem jeweils höchsten Zuschuss zeigt der Ratgeber Förderung sinkt ab 2027.
Schritt 1: Die BzA, Ihre Eintrittskarte in den Antrag
Ohne Bestätigung zum Antrag (BzA) geht nichts. Die BzA ist ein digitales Dokument, das Ihr Vorhaben beschreibt: die geplante Heizung, die voraussichtlichen förderfähigen Gesamtkosten und die Bestätigung, dass die technischen Mindestanforderungen der Förderung eingehalten werden. Erstellen dürfen sie zwei Gruppen: ein Energieeffizienz-Experte aus der offiziellen Expertenliste des Bundes (Kategorie Wohngebäude) oder direkt Ihr Fachbetrieb, der die Wärmepumpe einbauen soll. Für den reinen Heizungstausch reicht der Fachbetrieb, ein separater Energieberater ist keine Pflicht.
Praktisch heißt das: Am Anfang steht nicht die KfW, sondern das Angebot eines Fachbetriebs. Erst wenn der Betrieb Ihr Projekt kennt und durchgerechnet hat, kann er die BzA erstellen. Mit der BzA erhalten Sie eine 15-stellige BzA-ID, die Sie später im Antrag eingeben.
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Schritt 2: Der Vertrag mit Förderklausel
Vor dem Antrag schließen Sie mit dem Fachbetrieb einen Liefer- oder Leistungsvertrag ab. Dieser Vertrag muss zwei Dinge enthalten, sonst ist er förderschädlich: eine aufschiebende oder auflösende Bedingung in Bezug auf die KfW-Zusage (die sogenannte Förderklausel) und ein voraussichtliches Datum der Umsetzung. Die Klausel bedeutet in einfachen Worten: Der Vertrag gilt erst, wenn die KfW zusagt (aufschiebend), oder er löst sich automatisch auf, falls die KfW ablehnt (auflösend). Musterformulierungen stellt die KfW auf ihrer Website bereit, seriöse Fachbetriebe kennen die Klausel längst.
Zwei Punkte sind hier wirklich wichtig. Erstens: Die Klausel darf nicht nachträglich in einen bestehenden Vertrag eingefügt werden, das lässt die KfW ausdrücklich nicht zu. Der Vertrag muss von Anfang an mit Förderklausel geschlossen werden. Zweitens: Ein Vertrag ohne diese Klausel oder der tatsächliche Start der Bauarbeiten gilt als Vorhabenbeginn, und ein Vorhabenbeginn vor der Antragstellung schließt die Förderung komplett aus. Es gibt dann keinen Zuschuss mehr, auch nicht anteilig.
Schritt 3: Antrag stellen in "Meine KfW"
Der Antrag selbst läuft über das Kundenportal "Meine KfW" (meine.kfw.de). Dort registrieren Sie sich mit E-Mail-Adresse und persönlichen Daten. Achtung, häufiger Stolperstein: Ein altes Konto aus dem früheren KfW-Zuschussportal gilt hier nicht, Sie müssen sich im neuen Portal neu registrieren. Wichtig ist auch, dass die richtige Person das Konto anlegt: Antragsteller muss der Eigentümer sein, der das Konto registriert hat. Eine Antragstellung durch Bevollmächtigte, etwa den Handwerksbetrieb oder ein Familienmitglied, ist beim Einfamilienhaus nicht zugelassen. Nachträglich lässt sich die registrierte Person nicht austauschen.
Im Portal wählen Sie das Produkt "BEG Heizungsförderung für Privatpersonen, Wohngebäude" (Zuschuss 458), geben Ihre BzA-ID ein und laden den unterschriebenen Vertrag mit Förderklausel hoch. Wenn Sie den Einkommensbonus beantragen wollen, geben Sie zusätzlich Ihr geschätztes zu versteuerndes Einkommen an. Welche Jahre dafür zählen und wo Sie den Wert im Steuerbescheid finden, erklärt unser Ratgeber zum Einkommensbonus. Bei hohem Andrang schaltet die KfW dem Portal übrigens einen virtuellen Warteraum vor, das ist normal und kein Fehler.
Wie lange dauert die Zusage, und wie lange habe ich danach Zeit?
Eine verbindliche Bearbeitungsdauer nennt die KfW nicht. Planen Sie sicherheitshalber eher Tage als Wochen ein und beauftragen Sie den Einbau erst, wenn die Zusage in Ihrem Portal-Postfach liegt, denn ab der Zusage dürfen Sie laut Merkblatt sofort starten. Ab diesem Zeitpunkt läuft der Bewilligungszeitraum: 36 Monate, innerhalb derer das Vorhaben vollständig abgeschlossen sein muss. Das ist für einen Heizungstausch sehr komfortabel, selbst mit langen Lieferzeiten.
Noch zwei Regeln, die man vor dem Absenden kennen sollte: Pro Maßnahme ist nur ein Antrag möglich, und eine nachträgliche Aufstockung des Zuschussbetrags gibt es nicht. Kalkulieren Sie die förderfähigen Kosten in der BzA also lieber realistisch bis großzügig, denn abgerechnet wird am Ende ohnehin nur, was tatsächlich in den Rechnungen steht.
Ein Rechenbeispiel: Was am Ende des Antrags steht
Familie Berger tauscht ihre 25 Jahre alte Ölheizung gegen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, Gesamtkosten 32.000 Euro, zu versteuerndes Einkommen 48.000 Euro, ein minderjähriges Kind im Haushalt. Förderfähig sind maximal 28.000 Euro. Bei einem Antrag bis Ende 2026 gibt es 30 Prozent Grundförderung und 16 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus für die alte Ölheizung. Dank Familienzuschlag zählt das Einkommen für den Einkommensbonus wie 38.000 Euro, das ergibt 30 statt 10 Prozent Bonus. Zusammen wären das 76 Prozent, gedeckelt wird aber bei 70 Prozent, denn den 80-Prozent-Deckel gibt es für Familien nur bis 40.000 Euro Einkommen. Der Zuschuss beträgt 19.600 Euro. Genau diese Zahlen stehen nach der Zusage im Portal, ausgezahlt wird nach dem Einbau und der Nachweisprüfung. Alle Fördersätze und die Deckel-Logik im Detail erklärt der große Ratgeber zur Heizungsförderung 2026.
Was würde bei Ihnen auf der Zusage stehen?
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Förder-Check startenNeu seit dem 21. Juli 2026: Smart Meter bestellen, sonst keine Förderung
Ein Schritt fehlt in der Sechser-Liste der KfW, und er kann den ganzen Zuschuss kosten. Für jede Wärmepumpe mit Antrag ab dem 21. Juli 2026 gilt die iMSys-Bestellpflicht: Sie müssen für Ihren Hausanschluss ein intelligentes Messsystem samt Steuerungseinrichtung beim Messstellenbetreiber bestellen, sofern dort noch keines hängt. Grundlage ist Nummer 3.4.3 der Technischen Mindestanforderungen der Förderrichtlinie, die Details stehen seit dem 16. September 2026 in Nummer 4.1.3.2 des KfW-Infoblatts. Die Bestellung muss spätestens bis zur Inbetriebnahme oder zur Abnahme durch das Fachunternehmen erfolgt sein, als Nachweis reicht die schriftliche Beauftragung oder die Auftragsbestätigung, auch als E-Mail oder Bildschirmkopie. Den Nachweis legen Sie Ihrem Fachbetrieb oder Experten vor und bewahren ihn für Kontrollen auf.
Kosten: Das einmalige Entgelt für den Einbau auf Kundenwunsch ist gesetzlich auf 100 Euro gedeckelt und selbst förderfähig, wenn Sie die Rechnung des Messstellenbetreibers vorlegen. Laufend fallen bis zu 50 Euro im Jahr für das Messsystem und bis zu 50 Euro für die Steuerungseinrichtung an. Unser Rat: Bestellen Sie direkt nach der Zusage, dann ist der Nachweis da, bevor der Monteur kommt. Alle Details, Sonderfälle und die anschließende Wahl des §14a-Moduls erklärt der Ratgeber Smart-Meter-Pflicht bei der Wärmepumpen-Förderung.
Nach dem Einbau: BnD, Identifizierung und Nachweise
Ist die Wärmepumpe eingebaut, bestätigt Ihr Fachbetrieb oder Ihr Energieeffizienz-Experte die ordnungsgemäße Durchführung und erstellt die Bestätigung nach Durchführung (BnD) mit einer eigenen BnD-ID. Bevor Sie die Nachweise einreichen können, müssen Sie sich im Portal identifizieren, zur Wahl stehen eID mit dem Personalausweis, Schufa-Identitäts-Check, Video-Identifizierung und Postident.
Dann geben Sie im Portal die BnD-ID ein und laden die Unterlagen hoch. Das Merkblatt (Stand 09/2026) verlangt:
- Alle Rechnungen über die förderfähigen Kosten, auf Deutsch, in Euro, mit der Adresse des Hauses und den Pflichtangaben nach § 14 Umsatzsteuergesetz. Bezahlt sein müssen sie unbar, also per Überweisung, nicht bar.
- Ihre Steuer-Identifikationsnummer.
- Meldebestätigung und Grundbuchauszug, wenn Sie den Klimageschwindigkeitsbonus oder den Einkommensbonus nutzen. Beim Einkommensbonus brauchen Sie die Meldebestätigungen aller zählenden Haushaltsmitglieder, beim Familienzuschlag auch die des Kindes.
- Einkommensteuerbescheide des zweiten und dritten Jahres vor dem Antrag, für Anträge aus 2026 also für 2023 und 2024, von Ihnen und allen weiteren volljährigen Haushaltsmitgliedern. Maßgeblich ist der Durchschnitt aus den echten Bescheiden, nicht Ihre Schätzung im Antrag. Lohnsteuerbescheinigungen oder Rentenbescheide akzeptiert die KfW nicht.
- Weitere Nachweise, wenn das Portal sie anfordert, etwa das Formular zum hydraulischen Abgleich.
Wer den Einkommensbonus nach dem Merkblatt in der Fassung 07/2026 beantragt hat, kann die Nachweise laut KfW voraussichtlich erst ab Januar 2027 einreichen. Das verzögert nur die Auszahlung, nicht die Förderung selbst.
Die Fristen sind streng: Die Nachweise müssen innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Vorhabens (Datum der letzten Rechnung) eingereicht werden, spätestens sechs Monate nach Ablauf des Bewilligungszeitraums. Wer die Frist verpasst, verliert den Zuschuss vollständig, er verfällt dann ersatzlos.
Die Auszahlung: Wann kommt das Geld?
Nach der Prüfung der Nachweise zahlt die KfW den Zuschuss in der Regel zur Mitte oder zum Ende des Monats aus. Wichtig für die Finanzplanung: Der Zuschuss fließt immer erst nach dem Einbau. Die Rechnungen des Fachbetriebs müssen Sie zunächst selbst vorstrecken. Wenn das eine Lücke reißt, lohnt ein Blick auf den Ergänzungskredit der KfW und die anderen Wege, die wir im Ratgeber Wärmepumpe finanzieren durchrechnen. Alle Unterlagen zum Vorhaben sollten Sie anschließend aufheben: Die KfW kann sie bis zu zehn Jahre nach der Zusage anfordern.
Sonderfall Eigentumswohnung und Mehrfamilienhaus
Bei Wohnungseigentümergemeinschaften und Mehrfamilienhäusern mit mehreren Eigentümern läuft die Förderung über einen gemeinschaftlichen Basisantrag, der die Grundförderung abdeckt. Selbstnutzende Eigentümer können zusätzlich einen Zusatzantrag für den Klimageschwindigkeits- und den Einkommensbonus stellen, und zwar spätestens sechs Monate nach der Zusage des Basisantrags und vor dessen Nachweiseinreichung. Beide Boni gibt es nur einmal pro Wohneinheit. Bei Maßnahmen am Gemeinschaftseigentum einer WEG stellt die Verwaltung den Antrag.
Die fünf teuersten Fehler beim KfW-Antrag
1. Einbau vor dem Antrag. Baustart oder ein Vertrag ohne Förderklausel vor der Antragstellung gilt als Vorhabenbeginn und schließt die Förderung aus. Das ist der mit Abstand teuerste Fehler, denn er kostet den kompletten Zuschuss.
2. Förderklausel nachträglich einfügen. Ein bestehender Vertrag lässt sich nicht durch eine nachgeschobene Klausel reparieren. Im Zweifel den Vertrag mit dem Fachbetrieb neu und richtig aufsetzen, bevor der Antrag gestellt wird.
3. Die falsche Person registriert sich. Kontoinhaber in "Meine KfW", Antragsteller und Eigentümer müssen dieselbe Person sein. Ein Tausch ist später nicht möglich.
4. Nachweisfrist verpassen. Sechs Monate nach der letzten Rechnung ist Schluss. Am besten direkt nach dem Einbau die BnD anfordern und die Unterlagen hochladen, statt den Vorgang liegen zu lassen.
5. Zu knapp kalkulierte BzA. Aufstocken geht nicht. Wenn während der Arbeiten Mehrkosten auftauchen, die nicht in der BzA standen, bleiben sie ungefördert.
Neu dazugekommen: 6. Smart Meter nicht bestellt. Seit dem 21. Juli 2026 ist die Bestellung eines intelligenten Messsystems Fördervoraussetzung. Wer sie bis zur Inbetriebnahme versäumt, erfüllt die Technischen Mindestanforderungen nicht. Bestellung und Nachweis dauern zusammen zehn Minuten, siehe oben.
Häufige Fragen zum KfW-Antrag
Kann mein Heizungsbauer den Antrag für mich stellen? Nein. Beim Ein- und Zweifamilienhaus müssen Sie den Antrag selbst über Ihr eigenes Konto in "Meine KfW" stellen. Der Fachbetrieb liefert die BzA und später die BnD, mehr darf er im Antrag nicht übernehmen.
Darf ich schon vor der Zusage einbauen lassen? Vor der Antragstellung auf keinen Fall, das kostet die Förderung. Zwischen Antrag und Zusage ist der Start nur bei einer auflösend formulierten Klausel überhaupt denkbar, dann tragen Sie aber das volle Risiko einer Ablehnung. Der sichere Weg bleibt: erst die Zusage abwarten, dann einbauen.
Brauche ich einen Energieberater? Für den reinen Heizungstausch nicht. Die BzA und die BnD darf auch der Fachbetrieb erstellen, der die Wärmepumpe einbaut. Ein Energieeffizienz-Experte ist eine Alternative, keine Pflicht.
Wie lange ist die Zusage gültig? Ab der Zusage haben Sie 36 Monate Zeit, das Vorhaben vollständig abzuschließen. Die Nachweise müssen spätestens sechs Monate nach Abschluss eingereicht werden.
Wie beantrage ich die KfW-Förderung für die Wärmepumpe 2026? In drei Schritten vor dem Einbau: Ihr Fachbetrieb erstellt die BzA, Sie schließen mit ihm einen Vertrag mit Förderklausel, dann stellen Sie den Antrag selbst in „Meine KfW“ (Zuschuss 458). Eingebaut wird erst nach der Zusage. Für die Grundförderung von 30 Prozent muss der Antrag bis zum 31. Dezember 2026 bei der KfW eingehen.
Wer erstellt die BzA für den Zuschuss 458? Nicht Sie selbst. Die BzA erstellt der Fachbetrieb, der die Wärmepumpe einbaut, oder ein Energieeffizienz-Experte aus der Expertenliste des Bundes. Sie bekommen daraus die BzA-ID, die Sie im Antrag eingeben.
Wann bekomme ich 80 Prozent Förderung? Nur wenn drei Dinge zusammenkommen: ein zu versteuerndes Haushaltseinkommen bis 30.000 Euro (mit Kind bis 40.000 Euro), der Klimageschwindigkeitsbonus und die Grundförderung. Das ergibt rechnerisch 86 Prozent, gezahlt werden 80. Ersetzen Sie eine Gasheizung, die jünger als 20 Jahre ist, fehlt der Klimabonus, dann sind es höchstens 70 Prozent.
Ich habe noch ein Konto im alten KfW-Zuschussportal. Reicht das? Nein. Für den Zuschuss 458 brauchen Sie ein neues Konto im Kundenportal "Meine KfW", das alte Zuschussportal-Konto lässt sich dafür nicht verwenden.
Bekomme ich den Zuschuss vor dem Einbau ausgezahlt? Nein. Ausgezahlt wird erst nach Einbau, Identifizierung und geprüften Nachweisen. Bis dahin gehen Sie in Vorleistung, was die Gesamtkosten-Planung berücksichtigen sollte.